
Mit Ernährung zur inneren Ruhe
Chapter 1
Stress abbauen – Die Rolle von Nährstoffen
Heiko Kuttkowski
Hallo und willkommen zu einer neuen Folge „Gesuender leben – Der Podcast“. Ich bin Heiko und, ja, ich hoffe, ihr seid heute auch wieder beim virtuellen Spaziergang dabei. Natürlich wie immer mit Lena an meiner Seite. Grüß dich, Lena!
Lena Kutterer
Hi Heiko! Schön, dass wir heute mal wieder über ein Thema sprechen, das wirklich jede und jeder kennt: Stress. Und wie wir mit Ernährung ein bisschen mehr innere Ruhe reinbekommen.
Heiko Kuttkowski
Genau, also... ich sag immer: Wir unterschätzen total, wie sehr Nährstoffe wie Magnesium, B-Vitamine oder Omega-3 unser ganzes Nervensystem beeinflussen. Zum Beispiel Magnesium – ich mein, das kennt man, das wird oft empfohlen bei Wadenkrämpfen, aber es wirkt ja auch auf unsere Nerven, macht sozusagen die Leitungen fluffiger, wenn ich das mal so ausdrücken darf.
Lena Kutterer
Fluffig ist ein gutes Wort! Aber ja, genau das. Gibt’s ja sogar Studien dazu, dass gerade B-Vitamine – also Vitamin B1, B6, B12 und so – dem Stress so ein kleines bisschen die Spitzen nehmen. Ich hab das, glaub ich, in der Klausurenphase auch echt gespürt. Immer wenn ich Haferflocken, Walnüsse oder sogar mal dunkle Schokolade gegessen hab, war’s… irgendwie besser. Nicht nur ausreden, ehrlich!
Heiko Kuttkowski
Lena, ich kann das nur bestätigen. Ich versuch’ zwar Süßes zu vermeiden, aber dunkle Schokolade – so ab 70 Prozent Kakao, die darf bei mir ins Haus. Und, ähm, so ein Mix aus guten Fetten aus Walnüssen und Omega-3 aus Lachs – das geb ich zu, ess ich gern vor stressigen Arbeitstagen. Da muss ich mich nicht mehr zuckertechnisch über Wasser halten.
Lena Kutterer
Es klingt echt, als wäre das deine absolute Geheimwaffe, Heiko! Aber ich merke auch, so Lebensmittel wie Hafer oder Nüsse sättigen nicht nur, sondern machen irgendwie zufrieden – das ist schwer zu beschreiben, aber vielleicht weißt du, was ich meine?
Heiko Kuttkowski
Total. Und, äh, kleine Anekdote: Es gab mal so ne Phase, da hatte ich viel Stress im Büro. Früher hab ich mir dann einfach irgendnen Schokoriegel reingezogen. Aber irgendwann hab ich umgestellt – also, ne ordentliche Portion Haferflocken am Morgen, noch 'ne Handvoll Walnüsse dazu, ab und zu Lachs am Wochenende. Ich hab echt gemerkt, dass ich so ruhiger im Kopf geblieben bin. Klar, es ist kein Wundermittel... aber du gibst deinem Körper so das, was er braucht, und kriegst dann echt was zurück. Wo war ich... genau, so Sachen helfen mir einfach, die Stresswellen abzufedern – total!
Chapter 2
Achtsames Essen für mehr Gelassenheit
Lena Kutterer
Das bringt uns eigentlich schon zum nächsten Punkt – achtsames Essen. Ich mein, ey, wie oft isst man einfach so nebenbei, vor’m Handy oder mit dem Kopf noch hundert Kilometer weit weg? Ich bin da manchmal echt schuldig, besonders beim Lernen. Aber ich hab festgestellt, achtsam essen heißt halt nicht nur langsam, sondern, ja, wirklich merken, was da auf dem Teller liegt und wie das eigentlich schmeckt.
Heiko Kuttkowski
Ich glaub, die meisten denken bei „achtsam essen“, naja, jetzt meditieren wir vorm Snack, aber es ist ja mehr so ein: Ich geb meinem Körper Zeit, zu merken, wann eigentlich genug ist. Also, langsam kauen, Pausen machen... das hat auch nen wissenschaftlichen Hintergrund, den wir so, äh, vor, ich glaub, zwei Episoden schon mal angerissen haben.
Lena Kutterer
Oh ja, stimmt! Die Sache mit dem Cortisolspiegel... Wenn du langsam isst, signalisierst du deinem Körper irgendwie: Alles easy, kein Grund, Stresshormone auszuschütten. Ich versuche jetzt zum Beispiel, wenn ich mir Snacks in die Bibliothek nehme, so ’ne Pause zu machen, kurz zu spüren – hab ich eigentlich wirklich Hunger oder ist das nur, weil ich gerade nervös bin vor der Prüfung? Das klappt zwar nicht immer, aber... ich sag mal: Übung macht’s.
Heiko Kuttkowski
Ich glaub, wir haben alle so diesen Reflex, mal eben Zwischendurch was zu mampfen, Hauptsache es lenkt ab oder gibt kurz Energie. Aber, wenn man da bewusster rangeht... Ich merk das bei mir, ich genieße kleine Sachen jetzt viel mehr, wenn ich einfach mal alles andere ausmache und nur esse, statt nebenbei irgendwas zu googlen, weißte?
Lena Kutterer
Ja, total relatable. Es ist gar nicht so einfach, so alte Gewohnheiten zu ändern. Aber sobald ich achtsamer esse, bin ich danach wirklich satter und zufriedener. Also nicht nur satt im Bauch, sondern auch im Kopf entspannter.
Heiko Kuttkowski
Und das ist ja genau das: Stress beim Essen reduzieren – und dadurch auch insgesamt gelassener bleiben. In der letzten Folge hatten wir’s ja schon – Druck bringt nix, Balance dafür umso mehr. Und ich find, das spürt man beim achtsamen Essen auch richtig, oder?
Chapter 3
Lebensmittel, die Ruhe fördern – die wissenschaftliche Perspektive
Heiko Kuttkowski
Da sind wir fast schon beim Thema: Was essen, damit wir zur Ruhe kommen? Also, es gibt da schon einige Lebensmittel, die wissenschaftlich betrachtet tatsächlich das zentrale Nervensystem unterstützen. Ich sag nur Tryptophan – das klingt nach Chemieunterricht, ist aber einfach in Lebensmitteln wie Bananen, Haferflocken oder Nüssen drin.
Lena Kutterer
Und Beeren nicht vergessen, Heiko! Die sind nicht nur lecker, sondern diese ganzen Antioxidantien darin – die fangen quasi kleine fiese Oxidations-Schadstoffe weg, die sonst auch auf unser System gehen könnten. Und dann noch grüner Tee... Ich weiß nicht, ob das Placebo ist, aber wenn ich grünen Tee trinke, fühl ich mich sofort ruhiger. Geht dir das auch so?
Heiko Kuttkowski
Absolut, also da ist ja sogar die Aminosäure Theanin drin, die auch entspannend wirkt. Und hach, du hast ja auch schon die „Ruhe-Frühstücks“-Kombi genannt – kennst du das auch: Haferflocken, Leinsamen und Beeren zusammen? Da ist alles drin: Tryptophan, gute Fette und die Sachen, die man für nen balancierten Tag braucht.
Lena Kutterer
Genau das esse ich meistens vor Prüfungen! Und was die ganzen Superfoods angeht – ich mein, ist schon cool, mal so Açai-Beeren oder Chiasamen auszuprobieren, aber ich glaube mittlerweile echt, so Standard-Sachen wie Hafer, Nüsse, Bananen, die machen langfristig viel mehr Unterschied. Also, wie siehst du das, Heiko?
Heiko Kuttkowski
Ja, da bin ich voll bei dir. Vieles, was als „Superfood“ gehyped wird, braucht’s gar nicht unbedingt – unser Körper ist meistens mit den einfacheren Lebensmitteln bestens bedient, wenn sie regelmäßig und in der richtigen Kombi gegessen werden. Und wie wir ja schon in den früheren Folgen sagten, so ne kleine, tägliche Routine kann so viel bewirken, das ist mehr wert als einmal im Monat was ganz Exotisches zu essen – find ich jedenfalls.
Lena Kutterer
Ich würd sagen, das war jetzt wieder eine echt entspannte Runde voller praktischer Tipps und nerdigem Wissen, oder?
Heiko Kuttkowski
Absolut! Und ich find, wir haben heute vor allem gezeigt, dass es gar nicht kompliziert sein muss. Mit kleinen Veränderungen und etwas mehr Achtsamkeit beim Essen kann jeder ein bisschen mehr innere Ruhe finden. Ich freu mich jedenfalls schon auf die nächsten Spaziergänge mit dir, Lena. Danke euch allen fürs Zuhören!
Lena Kutterer
Danke, Heiko, das war wie immer richtig angenehm mit dir. Bis zur nächsten Folge und bleibt entspannt – wir hören uns!